Weitere Informationen für Lehrkräfte

Sie sind Lehrkraft, unterrichten Physik und möchten die EduChallenge: ModellBildung in Ihrem Unterricht einsetzen? Hier finden Sie alle Infos zu Umsetzungsmöglichkeiten und zum Start.

Für welche Lerngruppen ist die EduChallenge: ModellBildung gedacht?

Geplant ist die EduChallenge: ModellBildung als Lernarrangement für Physik-Grundkurse im ersten Jahr der Oberstufe. Hier passt der Anwendungskontext Mechanik sowie eine Kompetenzförderung zu naturwissenschaftlichen Modellen, numerischer Simulation (in einigen Bundesländern) und Peer Review zu den Lehrplanvorgaben und der kognitive Anspruch zum üblichen Lernstand. Der zeitliche Umfang für die vollständige EduChallenge entspricht ca. 12 45minütigen Unterrichtsstunden.

Allerdings ist es ebenfalls möglich die EduChallenge: ModellBildung zu modifizieren - z.B. durch Auslassung des Simulationsteils - oder in anderen Lernsituationen anzuwenden. Hier bieten sich z.B. Projektkurse oder AGs an. In diesem Fall ist auch eine Durchführung mit etwas jüngeren Lernenden denkbar und der zeitliche Umfang kann bei einer vertieften Behandlung auch umfangreicher gestaltet sein.

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© Denis Nasser
Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Denis Nasser

Wo finde ich die Materialien und was muss ich vorbereiten?

Wir haben die EduChallenge: ModellBildung für Sie und Ihren Kurs komplett vorbereitet. Alle Materialien sowie eine Lehrkräftehandreichung finden Sie auf der Downloadseite. Sie müssen also keine Materialien vorbereiten, aber sollten die Materialien und die Lehrkräftehandreichung vor dem Beginn der EduChallgenge durchsehen und wenn möglich einmal selber die technischen Schritte der Lernumgebung ausprobieren.

Wie bekomme ich Zugang zur Lernumgebung?

Aus Sicherheitsgründen können wir die Lernumgebung leider nicht komplett frei zugänglich machen. Wir müssen sicherstellen, dass Sie tatsächlich eine Lehrkraft sind, bevor wir Ihnen die Zugangsdaten zur Lernumgebung geben dürfen. Als Lehrkraft erhalten Sie einen Zugang daher wie folgt:

Schreiben Sie uns eine Mail mit folgenden Daten an die Projektmailadresse educhallenge@physik.uni-bonn.de :

  • Ihren Namen
  • Ihre Schule
  • Einen Link zu einer Website Ihrer Schule aus der hervorgeht, dass Sie dort Lehrkraft sind ODER die Kontaktseite Ihrer Schule auf der die Telefonnummer des Schulsekretariats genannt ist. In zweiterem Fall rufen wir Ihr Sekretariat kurz an, um Sie als Lehrkraft zu verifizieren.

Wir schicken Ihnen dann umgehend die Zugangsdaten zur Lernumgebung per Mail. Dies umfasst auch den Zugang für Ihre Lerngruppe.

Screenshot Lernumgebung
© Denis Nasser

3

Entwicklungszyklen / Jahre der Entwicklung

9

kooperierende Schulen in den Entwicklungszyklen

10

Lehrkräfte, die das Konzept erprobt und in der Entwicklung Expertise eingebracht haben



FAQ: Hier finden Sie weitere Infos in Form von Fragen und Antworten

Weitere häufige Fragen und Antworten

Nein. Das Lernarrangement ist kostenfrei. Die Entwicklungskosten dazu hat die Universität Bonn getragen unterstützt von der Deutsche Telekom Stiftung.

Nicht unbedingt. Um die digitale Lernumgebung zu nutzen benötigen die Lernenden pro Gruppe (3 Personen) mindestens ein digitales Endgerät mit zuverlässigem Internetzugang. Dies kann ein iPad sein, aber z.B. auch ein Laptop.
iPads haben den Vorteil, dass die Videoaufnahme der Wurfbewegung auf dem gleichen Gerät stattfinden kann, wie die Analyse des Videos. Allerdings ist es auch möglich, das Video der Wurfbewegung z.B. mit einem Smartphone aufzunehmen und auf ein Laptop oder ähnliches Arbeitsgerät zu übertragen. Für die Arbeit in der Programmierumgebung kann eine "richtige" Tastatur sogar ein Vorteil gegenüber iPads sein.

Strenggenommen: Ja. Manchmal verwenden wir die Begriffe aber auch selber synonym. Ganz präzise ist das allerdings nicht: "EduChallenge" bezeichnet ein allgemeines Lernarrangement, das auf der Deeper Learning Lernthorie basiert. Sie als Lehrkraft können auch selber eine EduChallenge entwickeln. Eine Beschreibung des allgemeinen Lernarrangements "EduChallenge" finden Sie bei Heysel et al. (2022).  Demgegenüber meint "EduChallenge: ModellBildung" - auch abgekürzt als "ECMB" das spezielle Lernarrangement zu den Themen Modellierung, Simulation und Peer Review, das wir auf dieser Website vorstellen.

Wenn Sie in einem Bundesland unterrichten, in dem numerische Simulationen nicht Teil der curricularen Vorgaben sind (zumindest im Fach Physik), können Sie mit einer Abkürzung in der Lernumgebung diesen Teil abkürzen. Ihre Lernenden nutzen dann eine Simulation in der Programmierumgebung, bei der alle Formeln des Euler-Verfahrens zwar weiterhin sichtbar, aber bereits fertig eingetragen sind und ohne ein Verständnis dieser Formeln genutzt werden können. Bei diesem Vorgehen erlernen die Jugendlichen somit nicht das Grundprinzip numerischer Simulationen - aber Sie sparen mindestens zwei Unterrichtsstunden und reduzieren den kognitiven Anspruch deutlich. Die Abkürzung ist über ein Passwort zugänglich. Dieses können Sie nach Ihrem pädagogischen Ermessen Ihrem ganzen Kurs oder einzelnen Jugendlichen geben. Somit stellt diese Abkürzung auch eine Differenzierungsmöglichkeit dar.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Jan Heysel (jan.heysel@uni-bonn.de / 0228 73 2269).

Kontakt

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Jan Heysel

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Das Projekt

Infos zu dem Forschungsprojekt hinter der Lernumgebung

Online Journal

Hier finden Sie das EduChallenge: ModellBildung Online Journal.

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