29. August 2025

Quantum to Go Quantum to Go

Eine Ausstellung über Quantencomputer – wie sie rechnen, was sie können und warum weltweit an ihnen geforscht wird. Von 12. September bis 31. Oktober 2025 in P26.

Quantenphysik – für viele ein Rätsel aus Katzen, merkwürdigen Teilchen und Formeln, bei denen einem schwindlig wird. Und doch prägt sie längst unseren Alltag: im Smartphone, im Laserpointer, in der modernen Medizin. Möglich wurde all das durch über 100 Jahre unermüdlicher Grundlagenforschung.

ML4Q stellt aus in P26, Bonn, Poststraße 26
ML4Q stellt aus in P26, Bonn, Poststraße 26 © Ecem Uludag M. Sc. / Uni Köln
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Vom 12. September bis 31. Oktober 2025 ist Quantum to Go im P26 zu erleben – dem offenen Haus der Universität Bonn für Begegnung und Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Zentral gelegen, bietet es den idealen Rahmen, um Spitzenforschung sichtbar zu machen und Besucher mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu bringen.

Die Ausstellung nimmt das Internationale Jahr der Quantenwissenschaften zum Anlass, zu zeigen, wie hier im Rheinland an einer der faszinierendsten Technologien unserer Zeit gearbeitet wird: dem Quantencomputer. Er ist kein schnellerer PC, sondern ein völlig anderer – einer, der die Regeln der Quantenwelt nutzt, um Probleme zu lösen, an denen selbst Supercomputer scheitern.

Getragen wird die Forschung vom Exzellenzcluster ML4Q (Matter and Light for Quantum Computing) – ein Netzwerk der Universitäten Aachen, Bonn und Köln sowie des Forschungszentrums Jülich – sowie von EIN Quantum NRW, dem Zusammenschluss von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich Quantentechnologien.

Drei Räume – ein roter Faden

Der Kronleuchterraum: Auftakt mit einem imposanten Modell eines supraleitenden Quantencomputers, gekühlt auf wenige Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt. Eine interaktive Station lädt dazu ein, spielerisch zu erleben, wie Quantencomputer nicht nur einen Weg, sondern alle Möglichkeiten gleichzeitig prüfen. 
Der Theorieraum: Zwischen Formeln und den Blicken von Max Planck und Erwin Schrödinger wird deutlich, wie Quantisierung und Überlagerung die Grundlage dafür bilden, Informationen in 0 und 1 gleichzeitig zu speichern. Am Verschränkungsexponat lassen sich diese Effekte selbst ausprobieren. 
Das Labor: Hier wird Theorie zur Technik. Ionenfallen nach der Idee des Bonner Nobelpreisträgers Wolfgang Paul, supraleitende Schaltkreise, exotische Materialien und Quasiteilchen. Junge Forscher berichten aus ihrem Arbeitsalltag; ein Setzkasten zeigt die Vielfalt der Menschen und Werkzeuge, die Quantenforschung vorantreiben.

Interaktiv werden: das Rahmenprogramm bietet Gelegenheit dazu

Begleitet wird Quantum to Go während der Laufzeit der Ausstellung in P26 bis zum 31. Oktober von etwa 30 Events, darunter Seminare, interaktive Workshops, Vorträge und Führungen, sowohl für Kinder, Schüler, Forscher als auch alle anderen Interessenten, dabei auch eine außergewöhnliche Musikperformance, die Quantenphysik und Kunst zu einem besonderen Erlebnis verbindet. Die Führungen werden angeboten von Doktoranden, Postdoktoranden und Professoren der Universitäten in Aachen, Bonn und Köln, die mit dem Forschungszentrum Jülich gemeinsam das Exzellenzcluster ML4Q bilden. Termine, Orte und Themen: https://ml4q.de/quantum-to-go

Ansprechpartnerinnen für die Medien:

Ecem Uludag M. Sc. 
Public Outreach Manager
Cluster of Excellence Matter and Light for Quantum Computing, ML4Q
Universität Köln 
Pohligstr.3, 50969 Cologne
Tel: +49 (0)221 470-6392
euludag@uni-koeln.de
https://ml4q.de

Alma Hannig
Geschäftsführung P26
Universität Bonn
ahannig@uni-bonn.de
https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26/


  

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