Neues Teleskop auf 5600 Meter hohem chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum
Gut drei Jahrzehnte nach der ursprünglichen Idee von Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln und der Cornell University (USA) erhebt sich das Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) nun über der Atacama-Wüste, nahe dem Gipfel des Cerro Chajnantor im chilenischen Parque Astronómico Atacama. Das Teleskop, an dem die Universität Bonn beteiligt ist, wird dazu beitragen, einige der wichtigsten Fragen der Astronomie zu beantworten, zum Beispiel wie das Universum funktioniert, woraus dunkle Energie und dunkle Materie besteht, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und was in den mysteriösen ersten Momenten nach dem Urknall geschah.
Neue DFG Forschungsgruppe am Physikalischen Institut
Die DFG fördert die Entwicklung von Ringlaser-Interferometern zur hochpräzisen Messung von Rotationsbewegungen im Bereich der Geowissenschaften.
Ausschreibung von Jasbinsek Kunkelmann-Stipendien
Bewerbung bis zum 15. Mai 2026 möglich!
Die Stiftung für Physik und Astronomie in Bonn würdigt sehr gute akademische Leistungen im Studium der Physik (Lehramt und Hauptfach) und Astrophysik mit einem Jasbinsek Kunkelmann-Stipendium für das Masterstudium (Einjähriges Stipendium von 300 € monatlich). Das Stipendium wird vom 01.10.2026 bis zum 30.09.2027 gewährt.
Alaaf und gute Laune
Auch in diesem Jahr fand an Weiberfastnacht eine Karnevalsfeier der Physikalischen Institute im Foyer des Wolfgang-Paul-Hörsaals statt.
Stellare Überreste lösen das Rätsel der fehlenden Masse in Galaxienhaufen
Unter Federführung der Universität Bonn hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Pavel Kroupa vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik herausgefunden, dass Galaxienhaufen etwa doppelt so schwer sind wie bisher angenommen. Die zusätzliche Masse stammt überwiegend von Neutronensternen und stellaren schwarzen Löchern und erklärt zugleich die beobachteten Mengen schwerer Elemente.
Hohe Auszeichnung für Prof. Ulf-G. Meißner
Prof. Dr. Dr.h.c. Ulf-G. Meißner vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn hat den Award for International Scientific Cooperation erhalten. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften ehrt den Physiker für seine herausragenden Beiträge zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Während einer feierlichen Zeremonie überreichte Akademie-Präsident Jianguo Hou in Peking dem Wissenschaftler die begehrte Medaille.
Wissenschaftsrallye rund um Poppelsdorf
Am 31. Januar fand die diesjährige Rallye statt, und auch diesmal war die Physik mit dabei. Unter dem Titel "Weiß ist nicht gleich weiß" bastelten die Teilnehmer*innen eigene Spektrometer und analysierten verschiedene Lichtquellen.
ERC Proof of Concept Grant für Innovation in der Tieftemperatur-Mikroskopie
Juniorprofessor Daqing Wang von der Universität Bonn erhält für sein Projekt „MinCryo“ eine Proof-of-Concept-Förderung vom Europäischen Forschungsrat (ERC) in Höhe von 150.000 Euro über ein Jahr. Damit wird der Physiker seine Forschungsergebnisse weiter für praktische Anwendungen in der Industrie vorbereiten. Die von ihm und seinem Team entwickelte technische Innovation ermöglicht einen breiteren und ressourceneffizienteren Zugang zur kryogenen – also ultra-kalten – optischen Bildgebung, bei der Mikroskope mit extrem kalten Temperaturen kombiniert werden.