Das regionale MINT-EC Cluster „Bonn-Rhein-Sieg und Ahr“ hat in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Teilchenwelt Bonn erneut ein MINT-EC Camp für Teilchen- und Detektorphysik ausgerichtet. Das dreitägige Camp fand vom 10. bis 12. November 2025 im neuen Rotationsgebäude, dem derzeitigen Standort des Physikalischen Instituts, statt.
Inhaltlich bot das Camp eine ausgewogene Mischung aus theoretischen Inputs, praktischen Übungen sowie Datenanalyse-Einheiten. Durchgeführt wurde das Camp von Sebastian Laudage (PhD) in Zusammenarbeit mit Oliver Kroon (Bachelor). Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem „DIY Particle Detector 2.0“, der im Rahmen einer Bachelorarbeit von Rojin Aksu entwickelt wurde. Aufbauend darauf erarbeitete Oliver Kroon für seine eigene Bachelorarbeit umfassende Anleitungs- und Workshopmaterialien, die während des Camps erstmals eingesetzt und evaluiert wurden.
Hier folgt ein Bericht von Nina Schlax und Jan Rasmus (Teilnehmende des Camps)
Während des MINT-Camps zum Thema Teilchenphysik durften wir unseren eigenen Detektoren bauen. Zur Vorbereitung hörten wir zunächst verschiedene Vorträge zur Quanten- und Teilchenphysik, die uns einen guten theoretischen Einstieg ermöglichten. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Forschungs- und Technologiezentrums Detektorphysik. Bei einer kleinen Führung konnten wir einen direkten Einblick in die Arbeit der Forschenden und die Laborumgebungen gewinnen – es war total spannend zu sehen, wie dort geforscht wird. Beim Bau des Detektors durften wir den Schaltkreis selbst löten, was nicht nur lehrreich war, sondern auch sehr viel Spaß gemacht hat. Zusätzlich bauten wir eine Nebelkammer, mit der ionisierende Strahlung sichtbar gemacht werden konnte, was ziemlich cool ausgesehen hat. Zum Abschluss testeten wir den Myonendetektor mithilfe einer Software mit verschiedenen leicht radioaktiven Quellen. Wir durften den Detektor mit nach Hause nehmen.
Wir danken allen Helfer*innen und Teilnehmenden die einen Reibungslosen Ablauf des Camps ermöglicht haben. Außerdem danken wir dem ZDI (Zukunft durch Innovation Nordrhein-Westfalen) für die Förderung des Camps.