„Dies ist ein ganz besonderer Preis – die höchste Auszeichnung, die man als Ausländer von der Chinesische Akademie der Wissenschaften bekommen kann“, sagt Prof. Dr. Ulf-G. Meißner. „Also eine ganz besondere Ehre!“ Der Forscher wird für seine herausragenden Beiträge zur wissenschaftlichen Kooperation mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet, darunter im Sonderforschungsbereich Transregio TRR110 „Symmetrien und Strukturbildung in der Quantenchromodynamik“.
In diesem Verbundprojekt untersuchten die Forschenden, wie stark wechselwirkende Teilchen (Hadronen und Atomkerne) aus den grundlegenden Materiebausteinen - den Quarks und Gluonen - entstehen und was deren Eigenschaften sind. Beteiligt waren neben der Universität Bonn die Peking University, die Technische Universität München, das Institute of High Energy Physics und das Institute of Theoretical Physics der Chinese Academy of Sciences in Peking und das Forschungszentrum Jülich.
Meißner, der auch Mitglied in den Transdisziplinären Forschungsbereichen „Modelling“ und „Matter“ an der Universität Bonn ist, will die Forschung auf dem Gebiet der Kern-, Hadronen- und Teilchenphysik zusammen mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften weiter vorantreiben. Hierzu erhält die Kollaboration von der CAS im Rahmen des Verbundprojektes „Strongly interacting matter“ für die nächsten Jahre eine Förderung.