08. Februar 2026

Hohe Auszeichnung für Prof. Ulf-G. Meißner Hohe Auszeichnung für Prof. Ulf-G. Meißner

Chinesische Akademie der Wissenschaften ehrt den Physiker für seinen herausragenden Beitrag zur wissenschaftlichen Kooperation

Prof. Dr. Dr.h.c. Ulf-G. Meißner vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn hat den Award for International Scientific Cooperation erhalten. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften ehrt den Physiker für seine herausragenden Beiträge zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Während einer feierlichen Zeremonie überreichte Akademie-Präsident Jianguo Hou in Peking dem Wissenschaftler die begehrte Medaille. 

Prof. Dr. Dr.h.c. Ulf-G. Meißner
Prof. Dr. Dr.h.c. Ulf-G. Meißner - vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn (links) mit Prof. Fengkun Guo vom Institut für Theoretische Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking, das den Wissenschaftler nominiert hat. © CAS
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„Dies ist ein ganz besonderer Preis – die höchste Auszeichnung, die man als Ausländer von der Chinesische Akademie der Wissenschaften bekommen kann“, sagt Prof. Dr. Ulf-G. Meißner. „Also eine ganz besondere Ehre!“ Der Forscher wird für seine herausragenden Beiträge zur wissenschaftlichen Kooperation mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet, darunter im Sonderforschungsbereich Transregio TRR110 „Symmetrien und Strukturbildung in der Quantenchromodynamik“. 

In diesem Verbundprojekt untersuchten die Forschenden, wie stark wechselwirkende Teilchen (Hadronen und Atomkerne) aus den grundlegenden Materiebausteinen - den Quarks und Gluonen - entstehen und was deren Eigenschaften sind. Beteiligt waren neben der Universität Bonn die Peking University, die Technische Universität München, das Institute of High Energy Physics und das Institute of Theoretical Physics der Chinese Academy of Sciences in Peking und das Forschungszentrum Jülich. 

Meißner, der auch Mitglied in den Transdisziplinären Forschungsbereichen „Modelling“ und „Matter“ an der Universität Bonn ist, will die Forschung auf dem Gebiet der Kern-, Hadronen- und Teilchenphysik zusammen mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften weiter vorantreiben. Hierzu erhält die Kollaboration von der CAS im Rahmen des Verbundprojektes „Strongly interacting matter“ für die nächsten Jahre eine Förderung.

Ulf-G. Meißner, geboren 1957 in Celle, ist Physiker mit dem Schwerpunkt theoretische Kern- und Teilchenphysik. Er studierte Physik, Astronomie und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1984 an der Stony Brook University (New York, USA). 1988 habilitierte er sich an der Universität Regensburg. Nach zahlreichen internationalen Forschungsaufenthalten, unter anderem am MIT, CERN und an der Universität Bern, übernahm er 1996 eine Professur in Bonn. Seit 2003 ist er Professor für Theoretische Kernphysik an der Universität Bonn sowie Direktor am IKP des Forschungszentrum Jülich und seit 2010 Direktor am Institute for Advanced Simulation. Er ist auch Co-Sprecher im Exzellenzcluster „Color meets Flavor“.

Prof. Dr. Dr. h.c. Ulf-G. Meißner
Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik
Universität Bonn
Tel. 0228/7323-65 oder -66
E-Mail: meissner@hiskp.uni-bonn.de 

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