„Beamline for Schools“: Gewinnerteams stehen fest
Die Gewinnerteams der 13. Ausgabe des Physikwettbewerbs „Beamline for Schools“ (BL4S) stehen fest. BL4S, initiiert vom CERN, dem Europäischen Labor für Teilchenphysik, steht Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe aus aller Welt offen. Die Teilnehmenden reichen einen Vorschlag für ein Physik-Experiment ein, das an der Beamline eines Teilchenbeschleunigers durchgeführt werden soll, entweder am CERN oder an einem der Partnerinstitute DESY und ELSA, der Elektronen-Stretcher-Anlage der Universität Bonn. Im Jahr 2026 wurden fünf Gewinnerteams auf der Grundlage der wissenschaftlichen Qualität ihrer Vorschläge ausgewählt.
Exzellente Bedingungen für die Bonner Physik
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes hat im Rektorat der Universität Bonn eine Finanzierungszusage über 113 Millionen Euro für die Erneuerung des Physikalischen Instituts übergeben. Die Mittel stammen aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“.
Auf der Spur von Quarks und Co und wie der Zufall dabei helfen kann
Öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Peter Hurck am Dies academicus (Mittwoch, 20. Mai 2026)
Neues Teleskop auf 5600 Meter hohem chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum
Gut drei Jahrzehnte nach der ursprünglichen Idee von Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln und der Cornell University (USA) erhebt sich das Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) nun über der Atacama-Wüste, nahe dem Gipfel des Cerro Chajnantor im chilenischen Parque Astronómico Atacama. Das Teleskop, an dem die Universität Bonn beteiligt ist, wird dazu beitragen, einige der wichtigsten Fragen der Astronomie zu beantworten, zum Beispiel wie das Universum funktioniert, woraus dunkle Energie und dunkle Materie besteht, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und was in den mysteriösen ersten Momenten nach dem Urknall geschah.
Neue DFG Forschungsgruppe am Physikalischen Institut
Die DFG fördert die Entwicklung von Ringlaser-Interferometern zur hochpräzisen Messung von Rotationsbewegungen im Bereich der Geowissenschaften.
Stellare Überreste lösen das Rätsel der fehlenden Masse in Galaxienhaufen
Unter Federführung der Universität Bonn hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Pavel Kroupa vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik herausgefunden, dass Galaxienhaufen etwa doppelt so schwer sind wie bisher angenommen. Die zusätzliche Masse stammt überwiegend von Neutronensternen und stellaren schwarzen Löchern und erklärt zugleich die beobachteten Mengen schwerer Elemente.
Hohe Auszeichnung für Prof. Ulf-G. Meißner
Prof. Dr. Dr.h.c. Ulf-G. Meißner vom Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn hat den Award for International Scientific Cooperation erhalten. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften ehrt den Physiker für seine herausragenden Beiträge zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Während einer feierlichen Zeremonie überreichte Akademie-Präsident Jianguo Hou in Peking dem Wissenschaftler die begehrte Medaille. 
ERC Proof of Concept Grant für Innovation in der Tieftemperatur-Mikroskopie
Juniorprofessor Daqing Wang von der Universität Bonn erhält für sein Projekt „MinCryo“ eine Proof-of-Concept-Förderung vom Europäischen Forschungsrat (ERC) in Höhe von 150.000 Euro über ein Jahr. Damit wird der Physiker seine Forschungsergebnisse weiter für praktische Anwendungen in der Industrie vorbereiten. Die von ihm und seinem Team entwickelte technische Innovation ermöglicht einen breiteren und ressourceneffizienteren Zugang zur kryogenen – also ultra-kalten – optischen Bildgebung, bei der Mikroskope mit extrem kalten Temperaturen kombiniert werden.
Wird geladen